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Behandlungszimmer - EG, Haus 3b-03

17 Uhr

Nicht zu tief ins Unbewusste, lieber Tango mit Freud? Farbige Zeichnungen von Gudrun Minnich

Im analytischen Prozess entstehen assoziative Bilder aus Gefühlen, Erinnerungen, Körperspuren. Gudrun Minnich fängt solche auf humoristische Art ein - wie auf den LN8-Flyern der psychoanalytischen Institute. Bilder regen unbewusste Fantasien an, jeder kann darin etwas anderes sehen. Gerne laden wir unsere Besucher ein, "aus dem Bauch heraus" eigene Einfälle und Anmutungen zu äußern: mit der Psychoanalytikerin im Gespräch zu Hintergründen und Entstehungsgeschichte ihrer im Raum ausgestellten Bilder.

Dipl.-Psych. Gudrun Minnich und Dipl.-Psych. Karin Teufel

 

18 Uhr

Lebensstilanalyse 2.0

Adler nennt den Lebensstil „das individuelle Gesetz der Bewegung“, auf dem alle Aktivitäten eines Menschen basieren, so auch die individuellen Lösungsversuche seiner Lebensprobleme. Die Lebensstilanalyse dient der Herausarbeitung des Lebensstils. Im Beitrag soll dieser Ansatz anschaulich und praxisnah dargestellt und der Lebensstil an einem Beispiel mit den TeilnehmerInnen diskursiv erarbeitet werden.

Dipl.-Psych. Lars Hauten, Dipl.-Psych. Barbara Meerwein

 

19 Uhr

PSYCHO-SOMATIK

Überlegungen zu einer psychoanalytischen Annäherung an einen Begriff

In einer Zeit, in der der Begriff PSYCHOSOMATIK häufig angewandt, aber sehr unterschiedlich verstanden wird, soll das Verhältnis von Körper und Seele/Psyche anhand von philosophischen und aktuellen psychoanalytischen Konzepten untersucht werden.

Dr.med. Ilan Diner

 

20 Uhr

Was und wie hören Analytiker in der Behandlungsstunde.

 Ein Patient kommt in die Stunde und erwähnt die Wasserspülung der Toilette nebenan, die nicht aufhören will zu laufen. Was hört der Analytiker in dieser kurzen Einleitung? Einen realistischen Kommentar zu einem ungewöhnlichen Geräusch? Eine Kritik am Analytiker? Die Ankündigung einer drohenden inneren Gefahr? Das hängt vom bisherigen Verlauf der Analyse ab, aber auch von den klinischen Theorien des Analytikers, die ihm nicht immer bewusst sein mögen. Der Vortrag versucht, diese Fragen zu vertiefen.

Dr. med. Eike Hinze

 

21 Uhr

Therapieprozess und Ergebnis. Welche Rolle spielt die Haltung der TherapeutInnen?

Das Therapieergebnis ist verschränkt mit der Qualität der therapeutischen Beziehung. Diese ist geprägt durch die Haltung der TherapeutInnen und lässt sich anhand der Darstellung des therapeutischen Prozesses rekonstruieren. Es wird ein Einblick in die Auswertung von Sitzungsprotokollen bedeutsamer Behandlungsstunden gegeben, die entweder aus der Perspektive einer Ein- oder Zwei-Personen-Psychologie verfasst sind.

Dipl.-Psych. Dorothee Jäckel

 

22 Uhr

Was haben Gedicht und analytische Situation miteinander zu tun?

Sprechen und Anhören eines Gedichts. Das Gedicht kann lebendige Bewegungen menschlichen Empfindens in Sprache übersetzen. In analytischen Situationen versuchen wir emotionale Bewegung, Resonanz in und zwischen den Beteiligten wahrzunehmen. Wie kann diese Musik des Geschehens eine lebendige Sprache finden? Ich stelle verdichtete Momentaufnahmen aus analytischen Situationen neben das Gedicht und untersuche mit den Zuhörern auftauchende Resonanzen.

Dr. med. Mathias van Voorthuizen

 

 

 

Die Klügste Nacht des Jahres

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